“Boney Moroney” -
Rhythm & Blues at it’s Best
Mit unbändiger Spielfreude gingen „Boney Moroney” bei “Behn’s Live” am 20. November ans Werk. Die wohl beste Rhythm & Blues-Combo weit und breit groovte bis Mitternacht und verbreitete im Saal von “Behn’s Gasthaus” echtes Ballroom-Feeling.
Mit dem Ray Charles-Klassiker “Don’t set me free” ging’s ins erste Set, gefolgt von Evergreens wie “Buona Sera” von Louis Prima und “Who walks in when I walk out”, das mit Ella Fitzgerald berühmt wurde. Zum großen Repertoire zählen”You are my sunshine” genauso wie “Last chance to mambo”, “New York City” oder “Just a gigolo”.
Fotos: Günter Flenner
“Boney Moroney” huldigen mit ihrem einzigartigen Sound den legendären Musikern der amerikanischen Rhythm & Blues-Szene. Der Bandname basiert auf dem Titel „Bony Moronie” von Larry Williams, 1957 Platz 4 der US-Rhythm & Blues-Charts belegte.
So kommt es denn auch, dass die acht MusikerInnen auf der Bühne ihre bürgerlichen Namen ad acta legen. Dann sind sie Darlene B. (voc), Duke Jordan (g, voc), LaVern Baker (sax, voc), Big J McHorny (sax), Santiago de las Rosas jr. (g), The Reverend Lewis (key) und Teddy Brinson (b). Die Originale haben allesamt den Rhythm & Blues nachhaltig beinflusst. Lediglich Ernest Decker (dr) ist die Ausnahme - in Erinnerung an den deutschen Großvaters des amerikanischen Schlagzeugers.
„Unsere Namen sind farbig, und damit ehren wir die Musiker, die unter zum Teil menschenunwürdigen Verhältnissen der Welt das gebracht haben, was wir so sehr lieben: Blues, Jazz, R&B, Rock’n'Roll, Soul und Funk” - so das Credo von „Boney Moroney”.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 5. März 2009 um 15:10 und abgelegt unter Behn's Live Rückblick. Kommentare zu diesem Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und einen Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.