Heiß, heißer, Steife Brise

Heiß war’s, sogar saumäßig heiß - aber das hielt die Fans der Steifen Brise nicht davon ab, am 9. Juli in Scharen Behn’s Live zu bevölkern. Einmal mehr bot das Impro-Theater aus Hamburg Comedy vom Feinsten. Geprobt wird nicht, die Szenen auf der Bühne entstehen aus der Situation heraus. Durch Zurufe von Stichworten aus dem Publikum, aus Fragen und Antworten, die letztlich in Pointen enden. Dabei stellen die vier Spieler immer auch einen Bezug zu ihrem Auftrittsort her. Etwa zum Bahnhof in Ashausen, der kein Dach hat, zum Bürgermeister oder zum Mühlenbach. Daraus entstehen auf der Bühne dann aberwitzige Dialoge, die die Lachmuskeln auf eine harte Probe stellen.

Fotos: Günter Flenner

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Die FUNK FORCE holte den Groovehammer raus

Gleich acht Musiker standen am 11. Juni für die FUNK FORCE des Lüneburger Bassisten Jens Wrede auf der Bühne von Behn’s Live in Ashausen. Mit “Come Together” ging es in einen langen Abend, der das Publikum gleich zu Beifallsstürmen hinriss. Weiter ging’’s mit “Tell me someting good” von Chaka Khan, Johnny “Guitar” Watson durfte mit “A real mother for ya” nicht fehlen und von den Commodores wurde “Brick House” zum Besten gegeben. So ging es munter weiter mit Krachern von Curtis Mayfield, Stevie Wonder, Marvin Gaye, Isley Brothers u.v.a.

Dabei beschränkt sich die FUNK Force nicht auf das bloße Covern dieser großartigen Funk- und Soulnummern. Jeder der acht Musiker hat viel Raum für seine Interpretation des Themas. Thomas Nack am Schlagzeug lieferte am Schlagzeug den treibenden Rhythmus, Pablo Escayola erntete an seinen Congas spontanen Applaus, die beiden Keyboarder Lutz Möller und Markus Kuczewski spielten sich die Bälle zu und entlockten ihren Tasteninstrumenten vielfältigste Klangmuster. An der Gitarre begeisterte Mirko Michalzik mit großartigen Soli.  Und Lothar Atwell erntete mit souliger Stimme und am Saxofon für die Hits von Luther Vandross und Sly Stone reichlich Applaus. Frontfrau Christiane Eiben hatten es Chaka Khan, Joss Stone und Aretha Franklin angetan, die sie mit rauchiger Stimmme interpretierte. Und natürlich am Bass überragend Jens Wrede, der für die Arrangements gesorgt und seine Musikerkollegen zu diesem außergewöhnlichen Konzert eingeladen hat.

Alle Musiker sind übrigens Profis und spielen hauptsächlich in den Bands bekannter Künstler (. B. Klaus Lage, Roger Cicero, Gustav Peter Wöhler, Stefan Gwildis, James Last, DJ Bobo), die sie auf Tourneen und bei Konzerten begleiten.

Foto: www.matthias-jueschke.de

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Hafennacht eV - zum Heulen schön

Zugegeben, es war nicht ganz klar, was sich die Besucher unter Hafennacht eV vorstellen sollten. Viele waren der Meinung, an diesem Abend auf der Bühne einen Shanty-Chor zu erleben, der bierselige Seemannslieder zum Besten gab.

Weit gefehlt!  Hafennacht eV bot Lieder vom Wasser, die schöner nicht gesungen werden können. Die gefühlvolle Mischung aus Chanson und Hafenmusik war zum Heulen schön und sorgte bei manch einem Konzertbesucher für Gänsehaut.

Mit ihrer ausdrucksstarken und variationsreichen Stimme interpretiert Uschi Wittich auch altbekannte Stücke wie “Auf der Reeperbahn”, “La Paloma” oder “La Mer” in einer bisher nie gehörten Form. Auch eigene Lieder finden Platz im Programm. Mit Texten, die den Musikern bei Spaziergängen an der Elbe oder Ausflügen an die Küste wie Strandgut vor die Füße gespült wurden.

Mit ihrer intelligenten und witzigen Moderation zwischen den Liedern macht Uschi Wittich mit den fantastischen Musikern Erk Braren (g) und Heiko Quisdorf (acc) einen Konzertabend zu einem Gesamtkunstwerk, das seinen Besuchern  ganz besondere Erinnerungen und neue musikalische Erfahrungen mit auf den Heimweg gibt.

Einmal mehr hat ein Konzert bei Behn’s Live gezeigt, dass Behn’s Gasthaus in Ashausen eine Bühne für wahre Kleinkunst bietet.

Fotos: www.matthias-jueschke.de

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Bridget Fogle – das war fantastisch!

Kaum waren die letzten Töne des ersten Titels verklungen, brandete bereits tosender Applaus aus: Bridget Fogle begeisterte das Publikum am 9. April bei Behn’s Live vom Fleck weg. Mit ihrer hervorragend aufspielenden Band reihte sie die Hits vieler Funk- und Soulgrößen aneinander. Gloria Gaynor, Tina Turner , Alicia Keys und viele andere ließen grüßen. Dass die in New York geborene Sängerin auch eine hervorragende Entertainerin ist, stellte sie mit launigen Moderationen zwischen ihren Songs unter Beweis.

Viel Raum ließ Bridget ihren Musikern, die für ihre virtuose Spielweise viel Spontanapplaus ernteten. Andreas Paulsen am Keyboard hat in Ashausen als Leiter des Gospelchors ohnehin viele Fans. Carsten von Stanislawski an der Gitarre, Arnd Geise am Bass und Bernd Köster am Schlagzeug spielten sich die Bälle zu und groovten in Perfektion zu Bridgets einzigartiger Stimme.

Die Meinung des Publikums war einhellig: “Grandios”, “dass sowas in Ashausen möglich ist” und ”weiter so!” Diesem Wunsch kommen die Macher von Behn’s Live gerne nach und freuen sich - wie an diesem Abend - weiterhin auf hohe Besucherzahlen.

Fotos: www.matthias-jueschke.de

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Tango, Damenwahl und Kuchenbüffet

Mit dem Konzert des Wilhelmsburger Bandonion-Orchesters Freundschaft-Harmonie am 21. März 2010 huldigte Behn’s Live der alten Tradition des Tanztees. Darin erinnerten sich mit großer Freude überwiegend viele ältere Semester, die es sich nicht nehmen ließen, zu den Evergreens auch das Tanzbein zu schwingen.

Erstmals in seiner Geschichte spielte der bereits 1929 gegründete Musikverein in Ashausen. Zum musikalischen Mix gehörten Schlager und Operettenhits genauso wie beliebte Volksliedern, bei denen kräftig mitgesungen wurde. Und natürlich fehlten auch etliche Tangos nicht, die das Bandonion berühmt gemacht haben.  Mindestens so viel Beifall wie das Orchester erntete auch das hausgemachte Kuchen- und Tortenbüffet, das schon in der ersten Hälfte des musikalischen Nachmittags so gut wie abgeräumt war.

Fotos: Günter Flenner

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Mit Soul ging’s in die neue Saison

Mit der Soul-Formation B-Connected aus Hamburg startete Behn’s Live am 19. Februar in die Saison 2010. Mit unbändiger Spielfreude präsentierten die sieben Musiker mit ihrer Sängerin Antje Münder Soul-Klassiker vom Feinsten. Im gut besuchten Saal von Behn’s Gasthaus lieferte die Band einen Hit nach dem anderen ab. “Midnight Hour” von den Commitments genauso wie “Valerie” von Amy Winehouse oder dem Oldie “Proud Mary”, mit dem einst auch Tina Turner über die Bühne fetzte. Alles in allem ein verheißungsvoller Auftakt für das weitere Programm von Behn’s Live.

Fotos: Helmut Bosicke

Antje Münder (voc), Jens Braak (sax), Uwe Jansen (sax), Jürgen Pleitner (tp), Dietrich Neumann (b), Peer Schmidt-Ohm (g), Hajo Kiener (dr)

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“Boney Moroney” -
Rhythm & Blues at it’s Best

Mit unbändiger Spielfreude gingen  „Boney Moroney” bei “Behn’s Live” am 20. November ans Werk. Die wohl beste Rhythm & Blues-Combo weit und breit groovte bis Mitternacht und verbreitete im Saal von “Behn’s Gasthaus” echtes Ballroom-Feeling.

Mit dem Ray Charles-Klassiker “Don’t set me free” ging’s ins erste Set, gefolgt von Evergreens wie “Buona Sera” von Louis Prima und “Who walks in when I walk out”, das mit Ella Fitzgerald berühmt wurde. Zum großen Repertoire zählen”You are my sunshine” genauso wie “Last chance to mambo”, “New York City” oder “Just a gigolo”.

Fotos: Günter Flenner

“Boney Moroney” huldigen mit ihrem einzigartigen Sound den legendären Musikern der amerikanischen Rhythm & Blues-Szene. Der Bandname basiert auf dem Titel „Bony Moronie” von Larry Williams, 1957 Platz 4 der US-Rhythm & Blues-Charts belegte.

So kommt es denn auch, dass die acht MusikerInnen auf der Bühne ihre bürgerlichen Namen ad acta legen. Dann sind sie Darlene B. (voc), Duke Jordan (g, voc), LaVern Baker (sax, voc), Big J McHorny (sax), Santiago de las Rosas jr. (g), The Reverend Lewis (key) und Teddy Brinson (b). Die Originale haben allesamt den Rhythm & Blues nachhaltig beinflusst. Lediglich Ernest Decker (dr) ist die Ausnahme - in Erinnerung an den deutschen Großvaters des amerikanischen Schlagzeugers.

„Unsere Namen sind farbig, und damit ehren wir die Musiker, die unter zum Teil menschenunwürdigen Verhältnissen der Welt das gebracht haben, was wir so sehr lieben: Blues, Jazz, R&B, Rock’n'Roll, Soul und Funk” - so das Credo von „Boney Moroney”.

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„Little Country Gentlemen” -
da bebte der Boden

Bei der langen Countrynacht am 30. Oktober mit den „Little Country Gentlemen” bebte der Boden. Zu Country- und Rock’n'Roll-Klassikern wurde ausdauernd getanzt.  Mehrere Line Dance Gruppen nutzen den Abend für ihre rhythmischen Tänze, bei denen die Westernstiefel im Gleichklang auf das Parkett donnerten.

Wer Lust hatte, konnte bereits vor dem Auftritt an einem Line Dance-Crashkurs teilnehmen, bei dem die Tanzlehrerin Kerstin Beyer interessierten Besuchern einige Grundschritte beibrachte. Sie wurde von den “Lucky Stompers” aus Hamburg begleitet, bei denen Anfänger die Schritte abgucken konnten.

Fotos: Günter Flenner

Seit 1995 zählen „Little Country Gentlemen” zu den wenigen Topbands der deutschen Country-Szene! Ihr Repertoire umfasst Country-Instrumentals wie „Ghost Riders”, den Chet Atkins-Klassiker „Yakety Axe” oder Titel der legendären „Shadows”. Rock pur gab es mit “Whiskey in the Jar” oder “Sweet Home Albama”. Selbst die “Dire Straits” mit “Sultans of Swing” fehlten nicht. Viele Oldies, die die Band während des fast vierstündigen Auftritts in ein Country-Gewand gepackt hat und fetzige Rockabillies runden die Vielseitigkeit der exzellenten Musiker ab.

Noch am Abend haben die Betreiber von “Behn’s Gasthaus” entschieden, die “Little Country Gentlemen” für den 29. Oktober 2010 wieder zu “Behn’s Live” einzuladen.

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„Tri au Crème” ließ die Goldenen 20er aufleben

Ein wirkliches musikalisches Schmankerl war bei „Behn’s Live” am 25. September 2009 mit „Tri au Crème” zu hören. Das Trio entführte die Besucher mit klassischer Wiener Kaffeehausmusik in die 20er- und 30-Jahre. “Es wird einmal ein Wunder gesche’hn”, “Was kann der Sigismund dafür”, “Der kleine grüne Kaktus” und viele beliebte Melodien mehr spielten Julia Molnar, Violine, Benny Grenz, Piano und Stefan Werner, Kontrabass.  Da durften auch Walzermelodien von Johann Strauss nicht fehlen. Mit stehendem Applaus und Bravo-Rufen wurden die aus Bremen stammenden Musiker erst nach mehreren Zugaben von der Bühne gelassen.

Fotos: Mathhias Jüschke

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“Route Corazon” mit TexMex-Rock

Erst hat es ein wenig gedauert, aber dann wurde die Tanzfläche schnell voll:  “Route Corazon” nahm seine Besucher auf eine musikalische Reise von Mexico nach Texas mit. Klassiker von Los Lobos, John Hiatt, den Neville Brothers und vielen anderen standen auf der  Setlist, die virtuos wie spontan über die Rampe kamen. Schade, dass nur wenige Musikfreunde an diesem Abend den Weg zu “Behn’s Live” gefunden haben.

Fotos: Matthias Jüschke

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