BONE ZONE - ein Hoch auf die Posaune

Die Skepsis einiger Besucher legte sich schnell, nachdem die Jon Welch BONE ZONE die ersten Takte gespielt hatte: melodisch, rhythmisch, funkig, jazzig und poppig ging es durch den Abend (24. Juni 2011). Jon Welch, Klaus Heidenreich und Dan Gottshall mit ihren Tenorposaunen sowie Ingo Lahme an der Bassposaune waren und sind als Mitglieder der NDR-Bigband wirkliche Meister an diesen Instrumenten, die man selten so “pur” erleben kann.

Bekannte und selbstkomponierte Titel wechselten sich ab, deren Entstehung Jon Welch locker anmoderierte. “Michelle” von der Beatles, “Moon River” aus “Frühstück bei Tiffany”, “Just the way you are” von Billy Joel, südamerikanische Rhythmen und  Musicalhits gehörten zu dem vielfältigen Repertoire, das immer neue Facetten und viel Abwechslung bot.

Die Jon Welch BONE ZONE präsentierte an diesem Abend auch ihre CD „Festival”, aus der ebenfalls einige Titel gespielt wurden. Die vier Top-Posaunistn boten einen unterhaltenden Konzertabend auf höchstem Niveau. Im kleinen Kreis der modernen Bläserensembles sind sie eine absolute Ausnahmeerscheinung!

Fotos: Günter Flenner

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Bigband conFUSION huldigte Hollywood

Beim Auftritt der Bigband conFUSION am 10. Juni 2011 bekam das Publikum ordentlich was auf die Ohren. Die 17 Musiker machten ordentlich Alarm, als sie die Titelmelodien aus bekannten Hollywood-Filmen und TV-Serien zum Besten gaben. Im Lauf des gut zweistündigen Programms entführten sie die Zuhörer auf eine Zeitreise bis zurück in die 60er-Jahre.

Mit fetten Bläsersätzen und rollenden Grooves, anspruchsvollem Ensemblespiel und packenden Soli folgte ein Hollywood-Hit nach dem anderen: „Shaft”, „Also sprach Zarathustra” (aus Stanley Kubricks „Odyssee im Weltraum”), der James-Bond-Titel „Live an let die”, „Bullit” (Filmfans erinnern sich an atemberaubende Verfolgungsjagd durch San Francisco) und viele andere.

Fotos: Günter Flenner

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SIMPLE - das war Erste-Sahne-Soul!

Es war wahrhaftig ein schwarzer Freitag am 13. Mai, als SIMPLE die Behn’s-Live-Bühne rockten. Die drei Hamburger Jungs mit afro-karibischen Wurzeln zogen alle Register ihres stimmlichen Könnens und lieferten eine mitreißende Soul-Show ab. Mit eigenen Titeln (”Heut steh ich ihr oben” und “Geh voran”) gaben sie ihre gleich zu Beginn eine eindrucksvolle Visitenkarte ihrer musikalischen Kreativität ab und begeisterten das Publikum vom Fleck weg.

Als Jeffrey Friebe, Jesse Georgy und Rufus Thomas in die Hitkiste griffen und Songs coverten, “mit denen wir aufgewachsen sind”, hielt es niemanden mehr auf seinem Stuhl. “Dance with Somebody” von Mando Diao fegte durch den Saal, nahtlos gefolgt von “Get down on it” und “Pop Muzak”. SIMPLE huldigte Bill Withers und Lionel Richie und die Bühnenchoreographie tat ein Übriges, um die Stimmung auf höchstem Level zu halten. Die vierköpfige Band mit  Keyborderin Merih, Gitarristin Julia, Björn am Bass und David an den Drums lieferten einen treibenden Sound und setzten mit prägnanten Soli beachtliche Akzente ihres Könnens.

Einmal mehr stellte Behn’s Live seinen hohen Anspruch an hervorragende Gigs auf der Bühne des wunderbaren Saals unter Beweis. Schließlich waren SIMPLE wenige Tage zuvor beim Hafengeburtstag beim Band-Contest der Mopo auf Platz 2 gelandet. Immerhin hatten sich dafür 230 Musiker und Bands beworben. Von dieser Band wird noch einiges zu hören sein.

Fotos: Günter Flenner

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Finest Jazz mit dem Quartett Anthrazit

Der Saal von Behn’s Gasthaus machte was her: warmes Licht, viele Kerzen und auf der Bühne das Anthrazit-Jazz-Quartett. Ein ungewöhnlicher Name mit außergewöhnlichen Musikern. Kristina Köhn (voc) bildet zusammen mit Klaus Heuermann (g), Maxi Suhr (dr) und Stephan Werner (Kb) begeisterten mit sanften Versionen klassischer Jazz-Songs und einfühlsamen Melodien.

Fotos: www.matthias-jueschke.de

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Little Country Gentlemen gaben die Sporen

Beim Auftritt der Little Country Gentlemen am 29. Oktober 2010 bebte einmal mehr der Saal. Schon beim Line-Dance-Workshop vor dem Liveauftritt knallten die Westernstiefel auf’s Parkett. Und als die LCG zu den Instrumenten griffen, war die Tanzfläche bis nach Mitternacht durchgängig gut gefüllt. Die fünf Musiker zählen zu den wenigen Topbands der deutschen Country-Szene und präsentieren Country-Evergreens genauso wie aktuelle Titel aus den US-Country-Charts.

Fotos: www.matthias-jueschke.de

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Bigband Reloaded

Das war Rekord - gleich 18 Musiker standen beim Behn’s Live Konzert der Bigband Reloaded aus Lüneburg am 17. Oktober auf der Bühne. Gut zweineinhalb Stunden swingten und groovten die Musiker durch die Welt des Bigband Sounds. Klassiker von Dizzy Gillespie (”Manteca”) genauso wie neue Kompositionen von Jan-Peter Klöpfel (”The Day”). Erstmals trat Bigband Reloaded auch mit einer Sängerin auf. Die Bigband erspielte sich in den letzten Jahren mit einem vielseitigen Repertoire von Blues, Swing über Latin bis Funk auch über die Grenzen Lüneburgs hinaus einen Namen.

Fotos: www.matthias-jueschke.de

Bei einem gut besuchten Frühschoppen präsentierte sich die Band in klassischer Besetzung mit vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxophonen, Bass, Drums, Gitarre und  Keyboard ihr abwechslungsreiches Programm, Jazz-Kenner wie auch Jazz-Neulinge begeisterte.

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Teufel und König in einer Person

Lang anhaltender Applaus war der Lohn für die großartige schauspielerische Leistung von Verena Reichhardt am 15. Oktober bei Behn’s Live. Als Erzählerin von „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“ fesselte sie die Besucher von der ersten Sekunde an. Konzentriert verfolgte das Publikum, wie Reichhardt in immer wieder neue Rollen der Geschichte schlüpfte. Mit Stimme, Gestik und Mimik erweckte sich Knechte und Zauberer, den Fährmann, Teufels Mutter, die Prinzessin und viele mehr zum Leben.

Friedrich Karl Waechter schrieb in Anlehnung an das Grimm’sche Märchen das Stück speziell für Verena Reichhardt. Seit 19 Jahren wird es ausschließlich von ihr gespielt! Nach ihrer Ausbildung folgten Engagements am Schauspielhaus und im Thalia Theater in Hamburg, in Göttingen, Essen und Hannover.

Mit diesem Abend konnte sich Behn’s einmal mehr über den üblichen Betrieb eines Gasthauses hinaus auch als Spielstätte für Kleinkunst präsentieren.

Fotos: Matthias Jüschke

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Südstaatenflair mit MaCajun

Cajun und Zydeco stand am 10. September auf dem Spielplan von Behn’s Live. Auf der Bühne die Combo MaCajun aus Salzhausen, die die Besucher im gutgefüllten Saal auf eine furiose Reise in Amerikas tiefsten Süden mitnahm. MaCajun spielte diese äußerst lebendige Volksmusik Louisianas mit ansteckender Begeisterung.

Bestens aufgelegt waren die sechs Musiker um Bandleader Klaus Haettich, der zwischen den Stücken auch immer einige Infos zur Herkunft und dem Inhalt der Songs gab. Meist werden die Lieder in französischer Sprache gesungen, und so ist auch das Motto der Cajuns: „Laissez les bons temps rouler”. Oder profaner ausgedrückt: „Let the good times roll”. Nicht umsonst erzählen auch ihre Lieder vor allem von den drei schönsten Dingen des Lebens: Liebe, Essen und Trinken!

Fotos: Matthias Jüschke

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Heiß, heißer, Steife Brise

Heiß war’s, sogar saumäßig heiß - aber das hielt die Fans der Steifen Brise nicht davon ab, am 9. Juli in Scharen Behn’s Live zu bevölkern. Einmal mehr bot das Impro-Theater aus Hamburg Comedy vom Feinsten. Geprobt wird nicht, die Szenen auf der Bühne entstehen aus der Situation heraus. Durch Zurufe von Stichworten aus dem Publikum, aus Fragen und Antworten, die letztlich in Pointen enden. Dabei stellen die vier Spieler immer auch einen Bezug zu ihrem Auftrittsort her. Etwa zum Bahnhof in Ashausen, der kein Dach hat, zum Bürgermeister oder zum Mühlenbach. Daraus entstehen auf der Bühne dann aberwitzige Dialoge, die die Lachmuskeln auf eine harte Probe stellen.

Fotos: Günter Flenner

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Die FUNK FORCE holte den Groovehammer raus

Gleich acht Musiker standen am 11. Juni für die FUNK FORCE des Lüneburger Bassisten Jens Wrede auf der Bühne von Behn’s Live in Ashausen. Mit “Come Together” ging es in einen langen Abend, der das Publikum gleich zu Beifallsstürmen hinriss. Weiter ging’’s mit “Tell me someting good” von Chaka Khan, Johnny “Guitar” Watson durfte mit “A real mother for ya” nicht fehlen und von den Commodores wurde “Brick House” zum Besten gegeben. So ging es munter weiter mit Krachern von Curtis Mayfield, Stevie Wonder, Marvin Gaye, Isley Brothers u.v.a.

Dabei beschränkt sich die FUNK Force nicht auf das bloße Covern dieser großartigen Funk- und Soulnummern. Jeder der acht Musiker hat viel Raum für seine Interpretation des Themas. Thomas Nack am Schlagzeug lieferte am Schlagzeug den treibenden Rhythmus, Pablo Escayola erntete an seinen Congas spontanen Applaus, die beiden Keyboarder Lutz Möller und Markus Kuczewski spielten sich die Bälle zu und entlockten ihren Tasteninstrumenten vielfältigste Klangmuster. An der Gitarre begeisterte Mirko Michalzik mit großartigen Soli.  Und Lothar Atwell erntete mit souliger Stimme und am Saxofon für die Hits von Luther Vandross und Sly Stone reichlich Applaus. Frontfrau Christiane Eiben hatten es Chaka Khan, Joss Stone und Aretha Franklin angetan, die sie mit rauchiger Stimmme interpretierte. Und natürlich am Bass überragend Jens Wrede, der für die Arrangements gesorgt und seine Musikerkollegen zu diesem außergewöhnlichen Konzert eingeladen hat.

Alle Musiker sind übrigens Profis und spielen hauptsächlich in den Bands bekannter Künstler (. B. Klaus Lage, Roger Cicero, Gustav Peter Wöhler, Stefan Gwildis, James Last, DJ Bobo), die sie auf Tourneen und bei Konzerten begleiten.

Foto: www.matthias-jueschke.de

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